Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am St. Josefs Krankenhaus Hilden wird als Belegabteilung geführt, in der niedergelassene Fachärzte aus der Umgebung operieren. Die Belegärzte sind in der Abteilung tätig und weisen Patienten ihrer jeweiligen Praxis für die konservative und operative stationäre Behandlung ein. Die HNO-Abteilung arbeitet interdisziplinär mit allen anderen Abteilungen des St. Josefs Krankenhauses zusammen, so dass fachübergreifende Fragestellungen in enger Zusammenarbeit gelöst werden können.

Leistungsspektrum der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Entfernung der Gaumen- (Tonsillen) oder Rachenmandeln (Polypen)

Eine Vergrößerung der Gaumenmandeln kann vor allem Kindern erhebliche Probleme bereiten. Ein wichtiges Kriterium für die Entfernung der Gaumenmandeln ist u.a. die Häufigkeit von Entzündungen, die mit Antibiotika behandelt werden müssen. Auch die Größe und das Aussehen der Tonsillen werden vom HNO-Arzt bei der Entscheidung für eine Operation begutachtet. Bei der Operation werden die Gaumenmandeln entlang ihrer Kapsel vom umgebenden Muskelgewebe gelöst und somit vollständig entfernt. Dabei wird besonders auf die Blutstillung geachtet.

Die Entfernung der Rachenmandel ist dann angezeigt, wenn die Rachenmandel durch ihre übermäßige Größe zu Symptomen wie Dauerschnupfen und Behinderung der Nasenatmung führt. Auch häufige Nasen- und Racheninfekte, Kieferhöhlenentzündungen, Mittelohrentzündungen mit Schwerhörigkeit und Lymphknotenschwellungen am Hals können Folge einer vergrößerten Rachenmandel sein. Die operative Entfernung der Rachenmandeln dauert in der Regel nur wenige Minuten. Eine Wundnaht ist nicht erforderlich.

Anlage von Paukenhöhlendrainagen

Die Paukenhöhle des Mittelohrs ist durch die so genannte Tuba auditiva (Tube) mit dem Nasen-Rachenraum verbunden. Bei jeder Schluckbewegung wir die Tube automatisch geöffnet und bewirkt so einen Luftdruckausgleich zwischen Mittelohr und äußerem Ohr. Kommt es zu einer Störung des Öffnungsmechanismus der Tube, wird das Mittelohr unzureichend belüftet. Um diese Belüftungsstörung zu beseitigen, wird während einer ambulanten Operation ein Schnitt am Trommelfell gemacht und ein kleines Röhrchen in diesen Schnitt einlegt, damit die künstliche Öffnung zwischen Gehörgang und Mittelohr nicht zu schnell zuwächst. Das Röhrchen sorgt für die Belüftung des Mittelohrs und verbleibt im Trommelfell, bis es nach etwa 6 bis 12 Monaten von selbst abgestoßen wird.

Mikrochirurgische Eingriffe am Mittelohr, am Kehlkopf und den Nasennebenhöhlen

Eingriffe am Mittelohr, z.B. zur Verbesserung des Hörvermögens, erfolgen möglichst schonend unter Einsatz eines modernen Operationsmikroskopes (Mikrochirurgie). Bei einer so genannten Mittelohrschwerhörigkeit, die durch eine Verfestigung oder das Fehlen der Gehörknöchelchen entstanden ist, kann durch einen mikrochirurgischen Eingriff, bei dem künstliche Gehörknöchelchen eingesetzt werden, das Hörvermögen deutlich verbessert werden. Am Kehlkopf werden Stimmbandpolypen und andere Kehlkopferkrankungen ebenfalls unter dem Operationsmikroskop mikrochirurgisch operiert oder Gewebeproben bei Verdacht auf bösartige Tumore entnommen.

Plastische Operationen der Nase zur Behebung einer Nasenatmungsbehinderung

Die operative Begradigung von schiefen Nasenscheidewänden und die operative Verkleinerung von vergrößerten Nasenmuscheln zur Verbesserung einer chronisch behinderten Nasenatmung gehören ebenfalls zum Leistungsspektrum der HNO-Abteilung.

Gut zu wissen

Hinweise für das Verhalten vor und nach einer ambulanten Narkose

Vor und nach einer ambulanten Narkose gibt es einige wichtige Dinge zu beachten, die wir hier für Sie zusammengestellt haben. Im Vorfeld Ihrer Operation wird der Anästhesist Sie über diese Verhaltensregeln auch noch einmal informieren und gerne Ihre Fragen dazu beantworten.

Vor dem Eingriff:

Bitte kommen Sie am Tag des Eingriffs völlig nüchtern in das Krankenhaus. Das bedeutet, dass Sie ab 0:00 Uhr des Operationstages

  • bitte nichts mehr essen, insbesondere morgens auch keine Süßigkeiten oder Kaugummi,
  • bitte nichts mehr trinken, außer schluckweise klares (Mineral-) Wasser,
  • bitte nicht mehr rauchen.

Falls Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, fragen Sie bitte Ihren Narkosearzt.

Für Diabetiker gilt: bitte keine Blutzucker senkenden Medikamente einnehmen bzw. kein Insulin vor der Operation spritzen.

Sollten Sie vor dem geplanten Eingriff einen Infekt (Erkältung/Durchfall/Erbrechen) feststellen, suchen Sie bitte Ihren Hausarzt auf und vereinbaren mit dem Operateur einen neuen Termin zu einem späteren Zeitpunkt.

Nach dem Eingriff:

  • Bleiben Sie zu Hause nicht alleine. In den 24 Stunden nach der Operation muss ein kompetenter Erwachsener in Ihrer Nähe sein, den Sie um Hilfe bitten können.
  • Nehmen Sie in den nächsten 24 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teil, weder als Autofahrer noch als Radfahrer oder Fußgänger.
  • Bedienen Sie in den nächsten 24 Stunden keine Maschinen, mit denen Sie sich oder andere gefährden könnten.
  • Treffen Sie in den nächsten 24 Stunden keine wichtigen Entscheidungen und unterzeichnen Sie keine Verträge.
  • Meiden Sie für die nächsten 24 Stunden alkoholische Getränke, da Alkohol die Wirkung von noch nicht abgebauten Narkose-Medikamenten verstärkt.
  • Schonen Sie sich in den nächsten 24 Stunden! Seien Sie vorsichtig beim Treppensteigen und vermeiden Sie übermäßiges Herumlaufen.
  • Nehmen Sie in den nächsten 24 Stunden Schmerzmittel nur entsprechend der Anordnungen der Sie entlassenden Ärzte ein. Beruhigungs- oder Schlafmittel sollten Sie in diesem Zeitraum meiden. Ist die Einnahme dieser Medikamente dennoch erforderlich, so besprechen Sie dies bitte zuvor mit Ihrem Narkosearzt.

Belegärzte

Dr. Beate Dieckmann
Fachärztin für für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Thorben Gettmann
Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Dr. Adam Stanek
Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Dr. Michael Woitaschek
Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Dr. Sherwin Talebi
Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
 

Kontakt

Die Abteilung für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im St. Josefs Krankenhaus Hilden ist über den Empfang zu erreichen.

Empfang

St. Josefs Krankenhaus Hilden

Telefon 0 21 03/8 99-0

Telefax 0 21 03/82 90

Interne Durchwahl 21 99

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